4 Wegweiser für das Online Marketing

Die Digitalbranche kann sowohl für unerfahrene Neulinge, als auch für dich, dem bereits erfahrenen Online Shop Besitzer, ein riesiges Labyrinth sein. Dieses gilt zu bewältigen, denn gerade als Neuling müssen schnelle Entscheidungen getroffen werden. Besonders im Online Marketing Bereich ist es deshalb so wichtig, dem eigenen roten Faden zu folgen und nie das Ziel aus den Augen zu verlieren. Damit man sich in dem Bereich schnellstmöglich einarbeiten kann ist es sinnvoll, unklare Wörter oder Themenbereich zu recherchieren.

Wir geben dir im Folgenden 4 Fragestellungen an die Hand, wie du am besten vorgehst, um geeignetes Online Marketing zu betreiben.

Die Conversion Rate – Aber was ist das überhaupt?

Bei einer klassischen Conversion handelt es sich um einen Kauf, einen Download oder auch das Absenden einer Newsletteranmeldung.

Die Conversion Rate ist somit die Messgröße daraus, die meistens in Prozent angegeben wird. Dir als Shopbesitzer gibt die Conversion Rate Aufschluss darauf, wie das Verhältnis der Besucherzahlen zum tatsächlichen Umsatz ist. Hierbei kann sowohl die Sales Rate als auch die Lead Rate zugezogen werden. Bei der Bewertung dessen ist unbedingt darauf zu achten, ob der Umsatz eher durch Bestandskunden oder durch Neukunden generiert wird. 

Achte besonders auf die Benchmarks (Instrument der Wettbewerbsanalyse), die beispielsweise bei Google Adwords gefunden werden können. Hier erhältst du eine genaue Aufschlüsselung verschiedener Bereiche. Durch Informationen bspw. der Klickrate von Bannern und denen der Konkurrenz oder auch von Keywordpreisen, kann deine Positionierung um ein Vielfaches vereinfacht werden. Egal ob bei Facebook, bei der Optimierung deiner Ladingpage oder auch bei Google, Benchmarks helfen dir die Conversion Rate beurteilen zu können.

Was sind die Unterschiede zwischen Display Marketing und Retargeting?

Beim Display Marketing handelt es sich um die klassiche Online-Bannerwerbung. Hierzu gehören Reach Displays und auch Retargeting. Reach Display wird auch als Push Kanal bezeichnet, der nur darauf auslegt ist User erstmalig auf ein Produkt aufmerksam zu machen.

Retargeting hingegen spricht die Nutzer an, die bereits mit dem Produkt oder auch der Website interagiert haben. Der Vorteil dieses Tools ist es, dass dies sehr kostengünstig ist und die Zielgruppe effizient angesprochen werden kann. Besonders als Kundenbindungsmaßnahmen (CRM) ist dies empfehlenswert.

SUPR Tipp: Verwende Display Marketing von Beginn an und ziehe zur Unterstützung des User Journeys Retargeting Maßnahmen hinzu.

Ab wann machen Display Kampagnen Sinn?

Zu Beginn empfiehlt es sich zunächst in den Brandaufbau zu investieren, damit die Marke bekannt wird und das Image aufgebaut werden kann. Diese Vorgehensweise ist besonders wertvoll für SEA, um die Performance deiner Kanäle zu steigern.

Wenn das Wachstum der Marke gestartet werden soll, machen besonders Display Kampagnen Sinn, die das Peformance Ziel anvisieren. Achte hierbei auf deine Produktverfügbarkeit und bpsw. auf die Seitengröße, da du anhand derer die Größe und die Dauer deiner Kampagne bestimmen kannst.

Wie nutzt du das Kundenbindungs Potenzial von Facebook richtig?

War es dir bewusst, dass sehr viele der gesponserten Kampagnen bei Facebook auch simple Retargeting Kampagnen sind? Facebook nutzt jedoch eine Art des Retargetings, die sogenannten Custom-Audience-Kampagnen. Hierbei werden Bestandskunden bewusst bespielt, um weitere Conversions mit ihnen zu erzielen.

Über Facebook kann somit die Kundenbindungsstrategie, die sogenannte CRM-Strategie, besonders effizient erweitert werden. Besonders hilfreich ist die Segmentierung von Facebook, wodurch User als auch Gruppen gezielt angesprochen werden.

Zusätzlich kann man in Erfahrung bringen, wie Neukunden Profile sich zu Bestandskunden Profilen unterscheiden. Diese Informationen sind sehr wertvoll für dich als Shophändler, um deine Zielgruppe auf allen deinen Online Marketing Kanälen zu erreichen.