Offline-Präsenz neben dem Online-Handel?

Oftmals stellt man sich als Shopbesitzer die Frage, wie man es schafft zum Einen die Wünsche der Kunden zu bedienen und zum Anderen zu wissen, auf welchen Kanälen man mit seinem Produkt präsent sein sollte.

Auf der E-Commerce Conference in München wurden solche Fragen und noch einiges mehr diskutiert. Aber auch das in Fokus stellen alter Themen stand im Vordergrund.
Customers Cebtricity, Multichannel und Co. waren nur einige der Themen die von Robert Diekmann, Gründer und Geschäftsführer bei Recolution und Stefan Luther, Geschäftsführer bei Netshops Commerce, besprochen wurden.

Wie wird man heutzutage den Content- und Omnichannel-Anforderungen gerecht und welche Herausforderungen beschäftigen die Webshop-Betreiber ?

Was ist das ? Omnichannel?

Omni = alles. Beim Omnichannel geht es um „alle Kanäle“, dabei sind kanalübergreifende Stretegien und Konzepte gefordert. Ähnlich wie beim Cross Channel werden Marketing und Werbung kanalübergreifend geplant und umgesetzt.

Es geht darum eine Geschichte zu deinen Produkten zu erzählen, wodurch du den Kunden ein Markenerlebnis bietest und dich selber interessanter machst. Das ‚kleine Einmaleins‘ des Online-Handels, ist nämlich doch nicht so klein wie die meisten denken.

Erziele höhere Warenkörbe durch guten Content

Aber wie schafft man das ?
Luther sagt, dass du dich als Händler auf die Kunden fokussieren sollst, gezielte Abverkaufs Maßnahmen und Cross-und Upselling-Varianten bieten solltest. All das kann seiner Meinung nach zu höheren Warenkörben und einer längeren Verweildauer führen.
Inhalte die von deinen Produkten losgelöst sind und mehr über die Marke, deine Philosophie und persönliches zum Produkt erzählen stimmen die Kunden positiv.

Luther und Diekmann sind außerdem der Ansicht, dass sich Händler, ab einer gewissen Reichweite, überlegen sollten sich auch stationär zu vertreten.

Das kann ganz individuell vom Hersteller geregelt sein und kann auf die unterschiedlichsten Arten passieren. Ob du dich dazu entscheidest, einen festen stationären Laden zu eröffnen, oder nur temporäre Pop-up-Stores.

Wichtig allerdings beim Offline-Handel ist es, dass du ein Kassensystem aufstellst, deine Lager trennst und all deine Kundendaten in einem zentralen CRM speicherst.

CRM = Customers-Relationship-Management
Hierbei geht es um die Kundenpflege und die Bezeichnung einer Strategie, die zur Systematischen Gestaltung aller Beziehungen und Interaktionen zwischen deinem Unternehmen, bestehenden und potenziellen Kunden.

Der Erfolgsfaktor “Customer Centricity“

So bezeichnet man ein Vertriebs- und Marketingkonzept, das den Kunden und nicht das Produkt in den Mittelpunkt stellt. Beim Customers Centricity wird die Wertschöpfungskette so definiert, dass sie beim Kunden anfängt. Die Erwartungen, Bedürfnisse und Wünsche des Kunden sind der Ausgangspunkt.

Bei diesem Konzept lohnt es sich Kernzielgruppen zu bilden um das bestmöglichste Ergebnis zu erzielen. Sobald du als Händler dann die Bedürfnisse deiner Kunden kennst, musst du dir überlegen wie du diese am besten bedienst und in deinem Shop einbringen kannst.

Natürlich variieren die Wünsche der Kunden,  aber eine 24 Stunden Erreichbarkeit, gute Filterfunktionen und auch die Möglichkeit für die Lieferung an einen bestimmten Ort, würde sehr vielen Kunden einen riesen Mehrwert bieten und sie zu Wiedereinkäufern machen.

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