Professionelle Produktfotos – Tipps & Tricks (II)

Im ersten Teil haben wir dich bereits über die wichtigsten Grundlagen informiert. 
Aber nicht nur die Grundlagen sind wichtig für ein gutes Foto, sondern auch, wie du mit diesen arbeitest und deine Produktfotos genau nach deinem Stil gestaltest. 

Drei Dinge, auf die du achten solltest!
  • Tiefe und Fokus sind ausschlaggebend damit du deine gewünschte Ästhetik erreichst. Wie vorher schon gesagt, kannst du dies durch die Blende einstellen.
  • Licht ist das wichtigste Element! Gut beleuchtete Bilder haben einen großen Einfluss darauf, wie gut dein Produkt aussieht und wahrgenommen wird. Auch wenn deine Küchenlampe eine gute Idee zu sein scheint, gibt künstliches Licht einen bestimmten Farbstich, der später fast immer durch Bearbeitung korrigiert werden muss.
  • Winkel und Komposition hängen von deinem Produkt und deinen persönlichen Präferenzen ab. Wenn du mit „Auto“ fotografierst, stellt sich die Kamera oder das Smartphone automatisch auf niedrige Blende ein. Wenn du manuell fotografierst, verwende eine niedrige Blende für kleine Produkte und eine höhere Blende, wenn du beispielsweise ein Model mit deinem T-Shirt fotografierst.

Stelle sicher, dass der Fokus der Kamera auf dem Produkt ist! Es ist unglaublich wichtig, dass dein Produkt so scharf wie möglich aussieht.

Bearbeiten:

Eine gute Bearbeitungssoftware kann so einiges aus deinen Fotos rausholen!
Adobe Photoshop ist eine der besten, allerdings hat es viele Einstellungen, die du möglicherweise gar nicht brauchst. Aber auch mit einfachen Bearbeitungsprogrammen oder der Fotoansicht von Mac oder Windows kannst du die Basics bearbeiten. Zunächst kannst du dich auf folgende Einstellungen beschränken:

Mit der Helligkeit kannst du einstellen, wie viel Licht in deinem Bild ist oder es dunkler machen. 
Der Kontrast ermöglicht dir die Differenz zwischen Farbe und Licht zu intensivieren.
Sollte schon zu viel Kontrast im Foto sein, kannst du diesen auch minimieren.
Mit Schärfe kannst du Details deiner Produkte besser hervorheben.
Wenn du beispielsweise einen Ring verkaufst, kannst du so die Oberfläche besser darstellen.
Die Temperatur stellt ein, wie warm oder kalt dein Bild aussieht.
Achte darauf, dass es eine gute Balance zwischen beiden ist, damit es nicht zu gelb- oder zu blaustichig wird. Es sei denn, es ist der Style, den du erreichen möchtest.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – also probiere ruhig ein bisschen aus, bis du dich auf einen Foto-Stil festlegst.

Viel Erfolg!

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