Potenzielle Kunden haben nicht die Möglichkeit deine Produkte anzufassen, zu probieren oder mit ihnen zu interagieren. Daher müssen deine Fotos so gut sein, dass sie zum Kauf überzeugen und die Details des Produkts zeigen. Wir geben dir einige Tipps, wie du deine Produkte professionell fotografieren kannst.

Zuerst brauchst du ein bisschen Grundausstattung:
  • Eine Kamera!
    Die neusten Smartphones besitzen eine gute Kamera, dennoch empfehlen wir dir die Bilder mit einer Kamera zu schießen, um die bestmögliche Qualität zu erreichen. Wenn du selbst keine hast, leih dir eine!
  • Eine Rolle weißes Papier!
    Das dient als Hintergrund für deine Produkte. Für weiße Produkte kannst du am besten einen leicht-graue Papierrolle verwenden, damit sich dieses vom Hintergrund abhebt.
  • Tageslicht!
    Am besten arbeitest du tagsüber mit natürlichem Licht, denn dies setzt dein Produkt am besten in Szene.
  • Bearbeitungsprogramm!
    Auch wenn Photoshop einschüchternd wirken kann, ist es doch ein sehr nützliches Tool! Allerdings kannst du zum Bearbeiten auch ein einfacheres und günstigeres Bearbeitungstool verwenden.
Einstellungen:

Du musst selbst herausfinden, welche Einstellungen am besten zu dir und deinem Produkt passen. Wir geben dir im Folgenden Tipps und Richtlinien, die dir Hilfestellung geben sollen. Wie du dies bei deiner Kamera anwendest, findest du sicherlich bei der Gebrauchsanleitung oder einem Online Tutorial.

ISODieser Messwert gibt an, wie lichtempfindlich deine Kamera ist.
Wenn du draußen in der Sonne fotografierst, halte die Einstellung niedrig (um 100-200). Drinnen muss du sie möglicherweise auf ca. 400-800 erhöhen.
Wenn du über diesen Wert geben musst, ist dein Raum zu dunkel!
Es ist immer besser einen Platz mit natürlichem Licht zu wählen und ein niedrigeren ISO-Wert einzustellen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Blende – Diese Einstellung befasst sich mit dem Fokus und der Tiefe im Foto und wird in F-Stops gemessen. Kleine Blende (um f/16) bedeutet mehr Tiefe, dafür aber weniger Fokus im Bild. Höhere Blende (um f/2.8) gibt dir einen klaren Fokus und einen unscharfen Hintergrund. Was für einen Wert du hier verwendest, hängt davon ab, was du fotografierst und welchen Style du bevorzugst. Probiere ruhig ein bisschen aus, bis du die für dich richtige Einstellung gefunden hast.

Verschlusszeit – Diese bezieht sich darauf, wie lange der Verschluss offen bleibt, um Licht einzulassen. Ideal kannst du mit einer Verschlusszeit arbeiten, die höher als 1/60 ist, d.h. du kannst deine Kamera ohne einen Kameraständer halten. Ein Kameraständer ist jedoch sehr empfehlenswert für gerade und präzise Bilder.

Beispiel: Wenn du draußen im Tageslicht (aber nicht direkt in der Sonne) fotografierst, können die Einstellungen so aussehen: ISO 100, f/2.8, Verschlusszeit 1/1000.

Auf welche drei Dinge du achten solltest und wie du das Beste aus deinen Fotos herausholen kannst, erfährst du im nächsten Teil!

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