Re-Commerce – Eine Option für dich?

Vielleicht hast du den Begriff schon einmal gehört? – Re-Commerce!
Wie funktioniert das überhaupt und wäre das eine Option für dein Business?

Sicherlich verstauben auch in deinem Keller unzählige alte Bücher oder du hortest gebrauchte Handys zuhause. Für dich, den aktuellen Besitzer, sind diese Waren mittlerweile nutzlos geworden, allerdings ist dies totes Kapital! Meistens liegt das daran, dass es dem Eigentümer zu aufwändig ist, die Sammelwaren zu verkaufen. An wen überhaupt?
Im Großen und Ganzen – zu viel Stress für wenige Euro Erlös!

Was liegt da näher als die Idee, als professioneller Onlineshop-Besitzer diese Produkte auf den Markt zu bringen? Genau dies ist der Grundgedanke von Re-Commerce! Mittlerweile gibt es seit mehr als zehn Jahren Plattformen, auf denen gebrauchte Güter an- und verkauft werden.

Wenn du herausfinden möchtest, ob Re-Commerce auch eine Option für dich ist, haben wir für dich einige Informationen zusammengefasst.

Potenzial

Es ist schwer schätzbar, wie viel Warenwert ohne Verwendung in privaten Haushalten herumliegen. Allerdings dürfte dieser wohl mindestens im zweistelligen Milliarden-Euro-Bereich liegen. Hierbei handelt es sich um Artikeln aller Art:
Ungetragene Kleidung, Baby- und Kinderkleidung, weil die Kleinen groß geworden sind, funktionstüchtige Smartphones, Bücher, Möbel und vieles mehr.

Bestimmte Re-Commerce Anbieter wie rebuy, wirkaufens und andere haben ihr Geschäftsmodell darauf ausgerichtet, dieses Potenzial  zu nutzen. Dabei wird angeboten, ein gebrauchtes Produkt für einen bestimmten Preis aufzukaufen, um es dann wieder zu verkaufen – möglichst gewinnbringend natürlich!

Bei Elektroartikeln können auch Rohstoffe aus Altgeräten gewonnen werden und gegen Entgelt dem Recycling zugeführt werden.

Um das Potenzial zu untermauern: Rebuy gab für 2015 einen Nettoumsatz von ca. 70 Millionen Euro an, Momox sogar einen Umsatz von 118 Millionen und einen Gewinn von 4,4 Millionen Euro.

Ist eBay die richtige Lösung?

Besonders in diesem Segment gibt es natürlich viele Autkionsplattformen, über die die Gebrauchtwaren verkauft werden – ganz vorne eBay! Natürlich findet besonders hier ein großer Teil des Gebrauchtwaren-Handels (meist zwischen Privatpersonen) statt.

Allerdings scheuen sich viele potenzielle Verkäufer davor, den Aufwand zu betreiben, die Babykleidung der Kinder einzustellen, ohne zu wissen, wie viel sie später dafür bekommen.

Auf der anderen Seite fürchten sich private Käufe beispielsweise vor technischen Defekten an einem gebrauchten Smartphone.

Bei Re-Commerce-Anbietern ist dies anders, denn dort werden meist Listen geführt, auf denen man ablesen kann, wie viel beispielsweise ein funktionstüchtiges, zwei Jahre altes iPhone 5 kostet. So kann der Verkäufer entscheiden, ob es sich für diesen Preis lohnt, seine Ware an einen Re-Commerce-Anbieter zu schicken. Auch die Käufer profitieren – denn die verkauften Produkte sind in der Regel geprüft und befinden sich im angegebenen Zustand.

Abläufe im Vergleich zum E-Commerce

Technisch und logisch gesehen, sind die Abläufe im Re-Commerce ähnlich wie im E-Commerce – allerdings etwas komplexer. Denn es benötigt einiges Wissen und viel Zeit, die gebrauchten Waren auf ihren aktuellen Zustand zu prüfen, besonders bei technischen Artikeln!

Damit sich das Re-Commerce-Geschäft jedoch lohnt, muss eine große Masse überschritten werden, allein um beispielsweise die Lagerkosten zu decken. Zusätzlich erfordert Re-Commerce auch ein eingespieltes Netzwerk von Gebrauchtwaren-Verkäufer im In- und Ausland, sodass regelmäßig Käufer von Artikeln gefunden werden können, die auf dem ersten Markt kaum Verkaufschancen haben.

Ist Re-Commerce eine Option?

In bestimmten Nischen kann eine Re-Commerce-Business sehr lohnenswert sein!
Wenn du beispielsweise bestimmte Kenntnisse in einem Gebiet hast, kannst du diese nutzen um gebrauchte Artikel zu reparieren oder auszubessern, damit du diese dann zu einem höheren Preis weiter verkaufen kannst.

Demnach ist Re-Commerce als Geschäftsmodell im Onlinehandel nicht zu verachten!
Die Entscheidung, ob das Verkaufen gebrauchter Ware jedoch der Weg für deinen eigenen Shop sein soll, musst du selber treffen.

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