Allgemeine Geschäftsbedingungen für eine eigene Domain  

Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen(„AGB“) gelten für die Verträge über einen eigenen Domain-Namen bei united-domains (Gautinger Straße 10, 82319 Starnberg) zwischen der Wirecard Technologies GmbH, Einsteinring 35, 85609 Aschheim („Wirecard“) und den SUPR-Kunden („Kunde“)

1. Vertragsschluss

1.1 Der Vertragsschluss erfolgt im jeweiligen SUPR-Webshop des Webshop Betreibers auf Basis des Angebots auf der Angebotsseite.

1.2 Die Angebotsdarstellung und Preisangaben der Wirecard sind verbindlich. Der Kunde kann das Angebot der Wirecard auf Abschluss des Vertrages annehmen, indem er online nach Durchlaufen der einzelnen Bestellschritte seine Bestellung durch Klick auf den Button „Verbindlich Buchen“ absendet. Das Anklicken des Buttons stellt die verbindliche Annahmeerklärung des Kunden dar, mit deren Zugang bei Wirecard der Vertrag unter Geltung dieser AGB zustande kommt.

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2. Leistungen

2.1 Die Möglichkeit einen Vertrag über einen eigenen Domain-Namen abzuschließen ist Bestandteil des Smart und des Pro Paketes im Wirecard Angebot. Der Leistungsumfang beinhaltet folgendes: Anmeldung und Registrierung einer eigenen Domain für den SUPR Online Shop des jeweiligen Kunden im Rahmen der zugänglichen Top-Levels und unter Zugrundlegung der Registrierungsbedingungen.

2.2 Das Angebot richtet sich ausschließlich an SUPR Händler (Kunde), die ein Smart oder Pro Paket gebucht haben.

2.3 Während der Laufzeit dieses Vertrages stellt Wirecard dem Kunden eine eigene Domain (nachfolgend „Domain“) zur Verfügung, welche direkt im System von SUPR.com eingefügt wird. Diese Domain wird durch united-domains Reselling GmbH, Gautinger Straße 10, 82319 Starnberg („United Domain“) zur Verfügung gestellt. Der Kunde wird als Eigentümer der Domain eingetragen und Wirecard übernimmt die Registrierung und Verwaltung der Domain für den Kunden.

2.4 Folgende so genannte Top Level Domains sind im Angebot enthalten („TLD“):

  • .de
  • .com
  • .net
  • .eu
  • .uk
  • .co.uk
  • .org
  • .top
  • .nl
  • .business

2.2.3 Die Domains sind nur für die Nutzung für den jeweiligen SUPR-Shop bestimmt und dürfen nicht weiter verlinkt werden.

3. Pflichten und Obliegenheiten

Im Falle der Registrierung einer eigenen Domain (nur im Smart-Tarif und Pro-Tarif verfügbar), gelten besondere Pflichten, die in weiterer Folge aufgelistet werden:

3.1 Registrierbar sind abschließend die unter 2.4 aufgeführten Top-Level-Domains für die Tarifstufe „smart“ und „pro“. Für alle Domainregistrierungen gilt, dass diese frei und verfügbar sein müssen – grundsätzlich werden keine Übertragungen von Domains angeboten.

3.2 Der Kunde garantiert, dass die beantragte Domain nicht zu einer weiteren Internetpräsenz weiterleitet. Jegliche Form der Weiterleitung zu einer anderen Internetpräsenz ist untersagt. Für den Fall der Zuwiderhandlung gegen das Verbot der Weiterleitung verspricht der Shop-Betreiber unter dem Ausschluss der Annahme eines Fortsetzungszusammenhangs die Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von 5.200 EUR.

3.3 Der Kunde garantiert und hat dafür Sorge zu tragen, dass die von ihm beantragte Domain und/oder ihre Verwendung keine Rechte Dritter verletzt. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf Markennamen, Firmen- und Namensrechten sowie den Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes. Es wird ferner versichert, dass die Domain und/oder ihre Verwendung weder geltende gesetzliche Bestimmungen inkl. UrhG noch die guten Sitten verletzt. Von Ersatzansprüchen Dritter sowie allen Aufwendungen, die auf der unzulässigen oder rechtswidrigen Registrierung und/oder Verwendung eines Domain-Namens beruhen, stellt der Kunde Wirecard vollumfänglich frei.

3.4 Der Kunde erklärt sich mit sämtlichen Maßnahmen einverstanden, die Wirecard zu treffen hat, um vollziehbaren Anordnungen deutscher Behörden oder vollstreckbaren Entscheidungen deutscher oder international zuständiger Gerichten sowie der jeweiligen zentralen Vergabestellen nachzukommen.

3.5 Des Weiteren erklärt sich der Kunde mit sämtlichen Maßnahmen einverstanden, die Wirecard zu treffen hat, um nach der Uniform Domain Name Dispute Resolution Policy (im folgenden UDRP genannt) getroffene Entscheidungen eines von der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers – eine non-profit-Organisation mit Sitz in Marina del Rey, Kalifornien, USA) autorisierten Schiedsgerichtes nachzukommen. Bei der UDRP handelt es sich um eine von der ICANN erlassene, internationale Schiedsgerichtsordnung, die der schnellen und effektiven Lösung von Konflikten über die Nutzungsrechte von Domain-Namen dient.

3.6 Ein der Ziffer 3.6 entsprechendes Einverständnis wird vom Kunden erteilt in Bezug auf sämtliche sonstige Streitschlichtungsverfahren, welche verbindlich in den Regelungen der jeweiligen zentralen Vergabestellen vorgesehen sind.

3.7 Die UDRP sind hier abrufbar, einzusehen, auf lokalen Datenträgern abzuspeichern und/oder ausdruckbar. Die sonstigen Streitschlichtungsverfahren sind in den jeweiligen Regelungen der zentralen Vergabestellen geregelt und abrufbar über den im jeweiligen Appendix genannten Link.

3.8 Während der Dauer eines gerichtlichen Verfahrens oder Schiedsverfahrens über die Domain wegen der Verletzung von Marken-, Namen- und sonstigen Schutzrechten und/oder der Verletzung von Straf- bzw. Bußgeldvorschriften oder sonstigen gesetzlichen Regelungen sowie 15 Tage über die abschließende Entscheidung in einem solchen Verfahren hinaus wird eine Übertragung der Domain an Dritte ausgeschlossen, es sei denn, es wird ein anderes gerichtlich angeordnet.

3.9 Der Kunde stellt die Wirecard insbesondere auch von sämtlichen Schadensersatzansprüchen frei, die Dritten dadurch entstehen könnten, dass die Wirecard nach der UDRP oder aufgrund eines anderen Streitschlichtungsverfahrens getroffenen Entscheidungen eines Schiedsgerichtes oder sonstigen autorisierten Stelle befolgt und umsetzt.

3.10 Die Vergabe von Domain-Namen unter den verschiedenen sogenannten Top-Levels erfolgt unter verbindlicher Zugrundelegung der jeweiligen Registrierungsbedingungen der einzelnen zentralen Vergabestellen und Registrare. Diese Registrierungsbedingungen für eine jeweilig betreffliche Top-Level-Domain werden ausdrücklich Vertragsbestandteil dieser AGB und für jeden einzelnen Vertrag über eine Registrierung einer darunter fallenden Sub-Level-Domain und sind für den Top-Level .de unter https://www.denic.de/en/domains/de-domains/domain-guidelines/, den Top-Level .com unter http://www.verisign.com/en_US/legal-notices/index.xhtml , den Top-Level .net unter http://www.verisign.com/en_US/legal-notices/index.xhtml, den Top-Level .eu unter http://www.eurid.eu/files/reg_pol_EN.pdf, den Top-Level .uk unter http://www.nominet.uk/resources/policy/policies-rules/#registrationterms, den Top_Level .co.uk unter http://www.nominet.uk/resources/policy/policies-rules/#registrationterms, den Top-Level .org unter http://pir.org/policies/, den Top-Level .top unter http://www.nic.top/en/policy.asp, den Top-Level .nl unter https://www.sidn.nl/a/about-sidn/general-terms-and-conditions?language_id=2 und den Top-Level .business unter http://www.donuts.domains/policies/ abrufbar. Für jeden Fall des Zuwiderhandelns gegen die Registrierungsbedingungen, verspricht der Kunde der Wirecard eine Vertragsstrafe in Höhe von 500 EUR, sofern diese von der Domain-Vergabestelle entsprechend in Anspruch genommen wird. Jegliche Verstöße gegen diese Bedingungen können zur Folge haben, dass betroffene Domain-Namen nach diesen Bestimmungen nicht registriert, nicht übertragen oder auch gegen oder ohne den Willen des jeweiligen Inhabers übertragen oder gelöscht werden können.

4. Vertragsdauer, Vertragsbeendigung und Abwicklung von Dienstleistungen

4.1 Der Vertrag über eine eigene Domain hat eine Mindestlaufzeit von sechs Monaten und ist an die Laufzeit des gebuchten Tarifs („Smart“ oder „Pro“) gebunden. Er kann von beiden Parteien ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von sechs Wochen zum Ablauf der Mindestlaufzeit gekündigt werden (sechs Monate nach Vertragsschluss). Wird der Vertrag nicht fristgerecht gekündigt, verlängert er sich jeweils um weitere sechs Monate.

4.2 Sofern der Rahmenvertrag zwischen der Wirecard und dem Domain-Anbieter gekündigt werden sollte, behält sich die Wirecard Ihrerseits das Sonderkündigungsrecht unabhängig von der jeweiligen Laufzeit des Tarifes vor.

4.3 Das Recht der Parteien zur außerordentlichen Kündigung des Vertrages aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Als wichtiger Grund ist insbesondere anzusehen:

  • Nachhaltige und grobe Verletzung vertraglicher Pflichten, gerichtlich – auch schiedsgerichtlich nach UDRP oder in einem sonstigen hier einbezogenen Streitschlichtungsverfahren – festgestellter Verstoß des Domain-Namens gegen Rechte Dritter und/oder Straf- und/oder Bußgeldvorschriften und/oder sonstige gesetzliche Regelungen.

5. Haftung von Wirecard

5.1 Wirecard übernimmt keine Haftung für Verbindungen („Links“), auf die im Rahmen dieses Vertrages direkt oder indirekt verwiesen wird. Da Wirecard den Inhalt einer Seite, die mit einem solchen Link erreicht wird, nicht beeinflussen kann, ist Wirecard dafür auch nicht verantwortlich.

5.2 Wirecard übernimmt keine Haftung dafür, wenn Weiterleitungen, die der Kunde für seine Domain setzt, selbst oder die Inhalte an den Zielorten einer Weiterleitung gegen gesetzliche Bestimmungen, Rechte Dritter und/oder die guten Sitten verstoßen.

5.3 Die Haftung von Wirecard ist auf die Fälle vom Vorsatz und grober Fahrlässigkeit beschränkt.

5.4 Wirecard haftet bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit unbeschränkt. Im Falle leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung auf die Verletzung von vertragswesentlichen Pflichten (sog. „Kardinalpflichten“) beschränkt. Wesentliche Vertragspflicht ist jede Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags gerade ermöglicht und auf deren Einhaltung eine Partei regelmäßig vertraut und vertrauen darf.

5.5 Im Falle entgeltlicher Leistungen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit auf den Betrag des vom Kunden jeweils zu entrichtenden Entgelts für eine jeweilige Leistung bzw. Leistungsperiode begrenzt.

5.6 Wirecard haftet ferner nicht für Störungen und Ausfälle, die außerhalb des Einflussbereiches, insbesondere außerhalb des physikalischen Netzes und der Datenbanken von Wirecard liegen, es sei denn, diese Ausfälle sind dort durch ein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten von Wirecard verursacht worden.

5.7 Die aufgeführten Haftungsbeschränkungen gelten jedoch nicht für Ansprüche wegen Vorsatzes oder grober Fahrlässigkeit, bei Arglist, bei der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, soweit das Produkthaftungsgesetz zur Anwendung kommt, sowie bei einem Garantieversprechen, soweit bzgl. Letzterem in der Garantieerklärung nichts Anderes geregelt ist.

6. Datenschutz

Kundendaten werden vertraulich behandelt und entsprechend den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen erhoben, genutzt und verarbeitet. Es gilt die Datenschutzerklärung der Wirecard, die online auf der Internetpräsenz der Wirecard abrufbar ist und vom Kunden im Rahmen des Vertragsabschlusses zwischen ihm und Wirecard zur Kenntnis genommen wurde.

7. Schlussbestimmungen

 7.1 Diese AGB können geändert werden soweit dies zur Anpassung an Entwicklungen erforderlich ist, welche bei Vertragsschluss nicht vorhersehbar waren und welche Wirecard nicht veranlasst hat oder beeinflussen kann und deren Nichtberücksichtigung die Ausgewogenheit des Vertragsverhältnisses in nicht unbedeutendem Maße stören würde und soweit hierdurch wesentliche Regelungen des Vertragsverhältnisses nicht berührt werden. Wesentliche Regelungen sind solche über Art und Umfang der vertraglich vereinbarten Leistungen und die Laufzeit einschließlich der Regelungen zur Kündigung. Ferner können die AGB angepasst werden, soweit dies zur Beseitigung von nicht unerheblichen Schwierigkeiten bei der Durchführung des Vertrages aufgrund von nach Vertragsschluss entstandenen Regelungslücken erforderlich ist. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn sich die Rechtsprechung zur Wirksamkeit von Bestimmungen dieser AGB ändert, wenn eine oder mehrere Bestimmungen dieser AGB von der Rechtsprechung für unwirksam erklärt werden oder eine Gesetzesänderung zur Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB führt.

7.2 Die Änderung wird dem Kunden rechtzeitig vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail an die von ihm zuletzt bekannt gegebene E-Mail-Adresse mitgeteilt. Der Kunde ist berechtigt, der Änderung innerhalb von vier Wochen nach Zugang der E-Mail schriftlich oder per E-Mail zu widersprechen. Wirecard ist im Falle des Widerspruchs des Kunden zur fristgerechten Kündigung berechtigt. Die Änderung gilt als genehmigt und wird verbindlich, wenn der Kunde der Änderung zugestimmt oder ihr nicht innerhalb der Vier-Wochenfrist widersprochen hat. Wirecard weist in der Benachrichtigungs-E-Mail gesondert auf diese Rechtsfolgen und die Möglichkeit sowie die Frist des Widerspruchs hin.

7.3 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Gerichtsstand ist München.

Kostenlos anmelden In 3 einfachen Schritten

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1. Schritt: Wähle deinen Shopnamen und gib deine E-Mail ADresse ein
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